10 SEO Content-Tipps für ein Top Google-Ranking und mehr Traffic

10 SEO Content-Tipps für ein Top Google-Ranking und mehr Traffic

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir Ihnen in unserem Blog Post mit den SEO-Setup Tipps erklärt, warum Search Engine Optimization (SEO) zu Online Marketing gehört und warum SEO für Ihre Inbound Marketing Aktivitäten so zentral ist. Denn nochmals, wer in Suchmaschinen wie Google & Co. besser gefunden und ein besseres Ranking als alle anderen erzielen möchte, muss seine Website Suchmaschinen-Optimiert präsentieren. Nur so können Sie einen höheren Traffic erzielen. In diesem Post zeigen wir Ihnen praxisorientierte SEO Tipps und Tricks, wie Sie den Content auf Ihrer Website möglichst effektiv optimieren. 

Content in der SEO-Welt

SEO setzen Sie dann ein, wenn Sie erreichen möchten, dass Sie online gefunden werden und Ihre Webseite besucht wird. Damit das geschieht, ist der Content, welcher sich auf Ihrer Webseite befindet, ausschlaggebend. 

Wenn wir von Content sprechen, dann meinen wir Ihre Texte, Keywords, Verlinkungen, etc. Also alle Inhalte auf Ihrer Webseite. Im Inbound Marketing geht es darum, nicht irgendwelche Inhalte bereit zu stellen, sondern Inhalte, die auf Ihre Buyer Personas zugeschnitten sind. Die nutzenstiftend und hilfreich sind.

Die Verknüpfung von Inbound Marketing und SEO ist zentral. Warum? Ganz einfach: Was nützt uns hervorragender und relevanter Content, wenn dieser Content nicht gelesen wird, weil uns online niemand findet? Oder anders formuliert: Weil der Content nicht auffindbar ist?

Genau aus diesem Grund haben wir für Sie Tipps und Tricks zusammengetragen, wie Sie Ihren Content für die Anforderungen fürs Ranking auf Google & Co. ideal optimieren.

SEO-Tipps zum sofort Umsetzen

Es ist Zeit loszulegen! Ihre Webseite und Ihr Unternehmen soll online gefunden werden. Und das möglichst weit oben im Ranking. Bereit? Los gehts's mit den SEO-Content-Tipps:

#6 Legen Sie Ihre relevanten Keywords fest

Sie sollten die Website so strukturieren, dass Sie den Wünschen Ihrer Zielgruppe - Ihrer Buyer Persona - gerecht wird. Um genau dies herauszufinden, um zu erkennen wie Ihre Buyer Persona tickt, was ihre Bedürfnisse, Wünsche, Probleme und täglichen Herausforderungen sind, muss 'Marktforschung' betrieben werden. Fragen Sie dazu bei Ihren Sales- und Kundendienst-Mitarbeitenden nach. Google weiss viel – sehr viel. Darum lohnt es sich definitiv bei Google Trends vorbeizuschauen. Geben Sie Ihr Keyword ein und erfahren Sie, wann, wo, und von wem Ihr Keyword gesucht wird. Auch der Google Consumer Barometer kann Ihnen wertvolle Insights zu Ihrer Buyer Persona liefern. Mittels diverser Filter und Zusatzfunktionen können Sie herausfinden, wie Ihre Zielgruppe tickt.

Haben Sie genug Informationen gesammelt? Wissen Sie, was Ihre Buyer Persona bewegt, wie Sie sich informiert und wo sie einkauft? Nun beginnt für Sie die Knochenarbeit: Die Keyword Recherche. Welche Keywords werden gesucht, welche nicht? Der Google AdWords Keyword Planner bzw. das HubSpot Keywords Dashboard sind nützliche Tools um herauszufinden, was wie funktioniert. Für den Google AdWords Keyword Planner benötigen Sie ein AdWords Konto. Folgende Tipps möchten wir Ihnen zudem mit auf den Weg geben:

  • Optimieren Sie Ihre Seite auf maximal drei Keywords
  • Verwenden Sie Zusatzwörter wie z.B. Aktions-Verben
  • Schreiben Sie das Haupt-Keyword immer in Mehrzahl
  • Fokussieren Sie sich auf Longtail-Keywords

PS: Organisieren Sie Ihre Keyword für noch bessere SERPS in Topic Clusters.

#7 Platzieren Sie Ihre Keywords richtig

Keywords sind für Suchmaschinen ein zentraler Faktor. Nachdem Sie nun also definiert haben, welche Keywords für Ihr Unternehmen bedeutend sind, müssen diese Keywords auch richtig in Ihrer Website integriert werden. Einfach überall mal auf die Schnelle Keywords einzusetzen, funktioniert nicht (mehr). Google ist clever und ordnet eine Website mit zu vielen Keywords als Spam ein. Wo nun also ist es aber trotzdem unerlässlich, Keywords zu verwenden?

  • Im Titel: Ihr Keyword sollte auf der jeweiligen Seite unbedingt (möglichst früh) im Titel und innerhalb einer Überschrift vorkommen. Vor allem die Hauptüberschrift H1 ist wesentlich, weil die Suchmaschinen diese stärker gewichtet als die H2 und H3 Tags. Beachten Sie zudem: Ihr Titel sollte maximal 60-70 Zeichen beinhalten.
  • Im Browser Titel ("Title Tag"): Im Titel des Browserfensters sollten Sie unbedingt auch Keywords integrieren. Der Name Ihres Unternehmens sowie das entsprechende Keyword sind hier Pflicht. Normalerweise werden hier drei bis vier, maximal jedoch acht Wörter, verwendet.
  • Im File-Namen: Die Suchmaschinen gewichten die Dateinamen sehr hoch. Von Vorteil ist es, wenn der Dateiname einen direkten Zusammenhang zum Inhalt hat.
  • Im Alt-Text von Bildern und Grafiken: Der ALT-Text enthält den alternativen Text für ein Bild oder eine Grafik und besteht aus maximal 125 Zeichen. ALT-Texte sind Beschreibungen und erscheinen, wenn aufgrund der Ladezeit Bilder oder Grafiken nicht angezeigt werden können oder wenn Website-Besucher sehbehindert sind. 
  • Die ersten 50 bis 100 Wörtern im Text: Die Suchbegriffe sollten Sie möglichst nahe beim Titel respektive möglichst weit oben im Text integrieren. Die Suchmaschinen erkennen, dass dieser Begriff wichtig ist.
  • In der Meta Description: Wie bereits erwähnt, ist die Meta-tag Description nicht mehr als ein Bestandteil des Algorithmus. Wir raten Ihnen aber trotzdem, Ihre Keywords zu integrieren. Denn bessere Beschreibungen führen zu mehr Klicks - und mehr Klicks zu einem besseren Ranking. Erstellen Sie einmalige Meta Descriptions für jede Ihrer Webseiten. Das jeweilige Keyword sollte pro Seite nur einmal vorkommen.
  • In der URL: Kürzere URL's mit vielen Keywords erzielen ein höheres Ranking. URL's sollten unter 115 Zeichen beinhalten.

#8 Integrieren Sie externe Links

Backlinks gelten als einer der wichtigsten SEO-Metriken überhaupt. Links von externen Seiten auf die eigene Website (so genannte Inbound Links) steigern die Popularität Ihrer Website enorm. Wenn Suchmaschinen das Web „crawlen“, suchen sie nach Verbindungen zwischen Websites. Mehr noch: Suchmaschinen können die jeweiligen Verbindungen einschätzen und einstufen. Zudem werden Metriken wie Vertrauen, Spam und Autorität geprüft. Aber aufgepasst: Die Links müssen natürlich und themenrelevant für Ihre Buyer Persona sein. Überlegen Sie sich, welche Links Sinn machen, was Ihre Buyer Persona lesen will und mit welchen Unternehmen oder Bloggern eine Verknüpfung sinnvoll ist. Bitte beachten Sie, dass Google bezahlte Werbung und PR – beispielsweise das Platzieren von Produkten auf berühmten Blogs – als Werbung einstufen kann und dies wiederum bestraft.

Weitere Möglichkeiten, um Backlinks zu generieren:

  • Schreiben Sie Medienmitteilungen und leiten Sie diese an Journalisten weiter.
  • Kommentieren Sie in Blogs und Foren.
  • Schreiben Sie Gastartikel in anderen Blogs.
  • Seien Sie auf Social Media aktiv.

Die gratis Tools OpenLinkprofiler oder Majestic berechnen in kürzester Zeit, wie viele Backlinks auf Ihre Website führen und schätzen deren Relevanz ein (solche kostenlose Tools können aber oftmals auch ungenaue Werte liefern...).

#9 Integrieren Sie interne Links

Suchmaschinen unterscheiden grundsätzlich nicht, ob ein Link im Menü respektive in der Navigation oder im Text vorkommt. Schaffen Sie also interne Verlinkungen wo immer möglich.

Interne Links können beispielsweise vom Footer ausgehen. Analysieren Sie, welche Sites auf Ihrer Website die wichtigsten sind. Im Footer abgebildete Seiten werden von Suchmaschinen als relevant und wichtig eingestuft Die Chancen sind hoch, dass Suchmaschinen dies entschädigen. Zudem hilft ein Footer, die ganze Struktur einer Website besser zu verstehen, einzuordnen und zu navigieren.

Breadcrumbs – zu Deutsch „Brotkrümmel“ – sind interne Links, die Users helfen sollen, einfacher auf einer Website zu navigieren. Typischerweise stehen sie zwischen der Hauptnavigation und dem Inhalt. Breadcrumbs sind Pfadangaben und zeigen dem User genau an, wo er sich innerhalb der Website befindet. Ausserdem sind sie eine tolle Möglichkeit, um den Suchmaschinen die Struktur einer Website einfacher zu vermitteln.

Eine HTML-Sitemap im Footer hilft Website-Besuchern, effektiver zu navigieren. Wenn möglich soll die Sitemap nicht nur Links, sondern auch kurze Beschreibungen der Seitenstruktur abbilden.

#10 Prüfen Sie die Ladezeiten Ihrer Seiten

Stellen Sie sicher, dass Ihre Seiten schnell geladen werden. Minimieren Sie jegliche 'Lade-Blocker', wie zu grosse Bild- oder Videodateien. Lange Ladezeiten sind nicht nur für den User störend. Für Suchmaschinen ist das ein negativer Faktor für das Ranking. Der Website Grader ist ein gutes Tool dazu.

Zusatztipp - Führen Sie SEO-Audits durch

Sie sollten regelmässig SEO-Audits durchführen, um Schwachstellen aufzudecken und zu beseitigen. Denn die Richtlinien und Faktoren für ein gutes Ranking in Suchmaschinen ändern laufend. Folgende Tools können Sie unter anderem für SEO-Audits einsetzen:

  • Google Search Console: Für Ranking-Analysen, Website-Kennzahlen, zur Verwaltung Ihrer URLs im Google Index, etc.
  • Google Analytics: Zur Analyse relevanter Kennzahlen zu Ihren Website Besucher, Traffic und Performance.
  • Google Suche: Zur Überprüfung Ihrer Webseiten auf die Position im Google Index.
  • Ryte: Für eine On-Page Analyse Ihrer Webseite.

SEO-Tipps 1-5 verpasst?

Damit wir Sie nicht mit der vollen Ladung an SEO-Tipps überschütten, haben wir die Setup-Tipps für ein besseres Ranking in einem separaten Post verfasst: 10 SEO-Tipps Teil 1: Setup für ein besseres Ranking und mehr Traffic.

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