10 SEO-Tipps für ein besseres Ranking und mehr Traffic

10 SEO-Tipps für ein besseres Ranking und mehr Traffic

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was Inbound Marketing und Search Engine Optimization (SEO) gemeinsam haben? Sie denken vielleicht, das sind zwei komplett verschiedene Disziplinen? Oder dass es nicht viele oder keine Überschneidungen gibt? Dann liegen Sie falsch. Denn Fakt ist, dass SEO ein wesentlicher und ergänzender Bestandteil des wachsenden Online Marketing Ökosystems von Inbound Marketing darstellt. Hier erhalten Sie 10 praxisorientierte Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Website so optimieren, dass sie von Google & Co. besser gefunden wird - und mehr Traffic erzielt.

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Während SEO darum geht, online gefunden zu werden und Besucher auf die Website zu locken, fokussiert sich Inbound Marketing darauf, diese Besucher zu Leads und schlussendlich zu Kunden zu konvertieren. Dies geschieht, in dem den (potentiellen) Kunden einzigartige, unterhaltsame und zugleich informierende, verwendbare sowie lehrreiche Inhalte geboten werden. Diese Inhalte unterstützen sie, eine Entscheidung zu treffen (mehr zu den Inbound Marketing Grundlagen sowie Beispiele finden Sie hier).

Die Bots der Suchmaschinen scannen täglich Millionen von Websites und indexieren diese anhand diverser Faktoren. Über 900 verschiedene Faktoren sind für Google zentral. Im Grundsatz geht es aber darum, dass...

  • a) regelmässig relevanter Content produziert wird und
  • b) themenrelevante Inbound-Links auf diese Website führen. Denn: Je mehr qualitativ hochwertige, wertvolle Links auf eine Website führen, desto besser wird eine Website von Suchmaschinen eingestuft.

Wieso Inbound Marketing?

Die Konsumenten, die Kunden sind aufgeklärt, sie sind ständig online, informieren sich, vergleichen Angebote,  haben die Kontrolle über Preise, Entwicklungen, Innovationen. Schlicht: Die Konsumenten und Kunden haben Macht. Eine Macht, die es so früher nicht gab. Und genau aus diesem veränderten Kundenverhalten heraus ist die Idee von Inbound Marketing entstanden. Die Basis von Inbound Marketing ist eine gründliche Analyse der Zielgruppe, der Buyer Persona. Während beim klassischen Outbound Marketing das Unternehmen - sprich der Anbieter - die Kontrolle hatte, konzentriert sich Inbound Marketing nun darauf, Lösungen für die Probleme bzw. Antworten auf die Fragen der Kunden und Konsumenten zu bieten.

Wieso SEO?

Die Verknüpfung von Inbound Marketing und SEO ist zentral. Warum? Ganz einfach: Was nützt uns hervorragender und relevanter Content, wenn dieser Content nicht gelesen wird, weil uns online niemand findet? Oder anders formuliert: Weil der Content nicht auffindbar ist?

Die SEO-Checkliste zum sofort Anwenden

Damit dies bei Ihrem Unternehmen bzw. bei Ihrem Produkt nicht passiert, haben wir für Sie eine Checkliste mit 10 Tipps und Tricks erarbeitet. Erfahren Sie, wie Ihr Unternehmen besser gefunden werden kann und wie Sie mit erfrischendem Content die Besucher auf Ihre Website anziehen, behalten und zum Wiederkommen anregen. Bereit? Los gehts's:

Tipp 1: Strukturieren Sie Ihre Website intelligent

Diese erste, ganz wichtige Faustregel scheint auf den ersten Blick logisch und selbsterklärend. Trotzdem punkten wir sie hier explizit auf. Wenn es darum geht Ihre Website aufzubauen, gilt: Das Wichtigste zuerst. Ihre Website muss hierarchisch, einer umgekehrten Pyramide ähnlich, strukturiert sein. Die Hierarchie Ihrer Website sollte sich nicht auf die Leistungen Ihres Unternehmens fokussieren, sondern den Bedürfnissen Ihrer Kunden angepasst sein. Die zentralen Themen werden auf der HOME-Page abgebildet, die detaillierteren Informationen folgen auf den weiteren Sub-Pages.

Vergewissern Sie sich zudem, dass die URL-Struktur Ihrer Website konsistent ist und auf der Website-Architektur basiert. Eine konsistente, logische URL-Struktur hilft nicht nur Usern, den Content zu finden, den sie suchen. Auch Suchmaschinen erkennen so besser und schneller, wie Ihre Website strukturiert ist und wo welcher Inhalt zu finden ist. 

Website_strukturieren_SEO_optimieren_StoryleadFaustregel Nr. 1: Bauen Sie Ihre Website nach dem Prinzip der umgekehrten Pyramide auf

Tipp 2: Legen Sie Ihre relevanten Keywords fest

Sie sollten die Website so strukturieren, dass Sie den Wünschen Ihrer Zielgruppe gerecht wird. Um genau dies herauszufinden, um zu erkennen wie die Buyer Persona tickt, was ihre Bedürfnisse, Wünsche, Probleme und täglichen Herausforderungen sind, muss "Marktforschung" betrieben werden. Fragen Sie dazu bei Ihren Sales- und Kundendienst-Mitarbeitenden nach. Google weiss viel – sehr viel. Darum lohnt es sich definitiv bei Google Trends vorbeizuschauen. Geben Sie Ihr Keyword ein und erfahren Sie, wann, wo, und von wem Ihr Keyword gesucht wird. Auch der Google Consumer Barometer kann Ihnen wertvolle Insights zu Ihrer Buyer Persona liefern. Mittels diverser Filter und Zusatzfunktionen können Sie herausfinden, wie Ihre Zielgruppe tickt.

Haben Sie genug Informationen gesammelt? Wissen Sie, was Ihre Buyer Persona bewegt, wie Sie sich informiert und wo sie einkauft? Nun beginnt für Sie die Knochenarbeit: Die Keyword Recherche. Welche Keywords werden gesucht, welche nicht? Der Google AdWords Keyword Planner bzw. das HubSpot Keywords Dashboard sind nützliche Tools um herauszufinden, was wie funktioniert. Für den Google AdWords Keyword Planner benötigen Sie ein AdWords Konto. Folgende Tipps möchten wir Ihnen zudem mit auf den Weg geben:

  • Optimieren Sie Ihre Seite auf maximal drei Keywords
  • Verwenden Sie Zusatzwörter wie z.B. Aktions-Verben
  • Schreiben Sie das Haupt-Keyword immer in Mehrzahl
  • Fokussieren Sie sich auf Longtail-Keywords

Tipp 3: Platzieren Sie Ihre Keywords richtig

Keywords sind für Suchmaschinen ein zentraler Faktor. Nachdem Sie nun also definiert haben, welche Keywords für Ihr Unternehmen bedeutend sind, müssen diese Keywords auch richtig in Ihrer Website integriert werden. Einfach überall mal auf die Schnelle Keywords einzusetzen, funktioniert nicht (mehr). Google ist clever und ordnet eine Website mit zu vielen Keywords als Spam ein. Wo nun also ist es aber trotzdem unerlässlich, Keywords zu verwenden?

  • Im Titel: Ihr Keyword sollte auf der jeweiligen Seite unbedingt (möglichst früh) im Titel und innerhalb einer Überschrift vorkommen. Vor allem die Hauptüberschrift H1 ist wesentlich, weil die Suchmaschinen diese stärker gewichtet als die H2 und H3 Tags. Beachten Sie zudem: Ihr Titel sollte maximal 60-70 Zeichen beinhalten.
  • Im Browser Titel ("Title Tag"): Im Titel des Browserfensters sollten Sie unbedingt auch Keywords integrieren. Der Name Ihres Unternehmens sowie das entsprechende Keyword sind hier Pflicht. Normalerweise werden hier drei bis vier, maximal jedoch acht Wörter, verwendet.
  • Im File-Namen: Die Suchmaschinen gewichten die Dateinamen sehr hoch. Von Vorteil ist es, wenn der Dateiname einen direkten Zusammenhang zum Bildinhalt hat.
  • Im Alt-Text von Bildern: Der ALT-Text eines Bildes enthält den alternativen Text für ein Bild und besteht aus maximal 80 Zeichen. ALT-Texte sind Bildbeschreibungen und erscheinen, wenn aufgrund der Ladezeit Bilder nicht angezeigt werden können oder wenn Website-Besucher sehbehindert sind. 
  • In den ersten 50 bis 100 Wörtern im Text: Die Suchbegriffe sollten Sie möglichst nahe beim Titel respektive möglichst weit oben im Text integrieren. Die Suchmaschinen erkennen, dass dieser Begriff wichtig ist.
  • In der Meta Description: Gemäss Google ist die Meta-tag Description nicht mehr ein Bestandteil des Algorithmus. Wir raten Ihnen aber trotzdem, in dieser maximal 160 Zeichen umfassenden Beschreibung Ihre Keywords zu integrieren. Denn bessere Beschreibungen führen zu mehr Klicks - und mehr Klicks zu einem besseren Ranking. Erstellen Sie einmalige Meta Descriptions für jede Ihrer Sites. Das jeweilige Keyword sollte pro Seite nur einmal vorkommen.
  • In der URL: Kürzere URL's mit vielen Keywords erzielen ein höheres Ranking. URL's sollten unter 115 Zeichen beinhalten.

Eine Frage, die Sie sich unbedingt stellen müssen, ist, wie Sie Ihre Keywords so in den Inhalt integrieren, dass Aussenstehende nicht merken, welches Keyword bewusst verwendet wurde. Google und alle anderen Suchmaschinen merken, wenn ein Wort unnatürlich oft verwendet wird – und wertet dies als Spam. Es gilt: Natürlichkeit ist Trumpf!

PS: Organisieren Sie Ihre Keyword für noch bessere SERPS in Topic Clusters.

Tipp 4: Integrieren Sie externe Links

Backlinks gelten als einer der wichtigsten SEO-Metriken überhaupt. Links von externen Seiten auf die eigene Website (so genannte Inbound Links) steigern die Popularität Ihrer Website enorm. Wenn Suchmaschinen das Web „crawlen“, suchen sie nach Verbindungen, Wegen und Pfaden zwischen Websites. Mehr noch: Suchmaschinen können die jeweiligen Verbindungen einschätzen und einstufen. Durch Links können Suchmaschinen nicht nur die Popularität einer Seite analysieren, sondern auch Metriken wie Vertrauen, Spam und Authorität. Vertrauenswürdige Seiten linken auf andere vertrauenswürdige Seiten,  währenddessen „spammy“ Seiten eher wenige Links von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Aber aufgepasst: Die Links müssen natürlich und themenrelevant für Ihre Buyer Persona sein. Überlegen Sie sich, welche Links Sinn machen, was Ihre Buyer Persona lesen will und mit welchen Unternehmen, Verbänden, Interessengemeinschaften, Gruppierungen oder Bloggern eine Verknüpfung sinnvoll ist. Bitte beachten Sie, dass Google bezahlte Werbung und PR – beispielsweise das Platzieren von Produkten auf berühmten Blogs – als Werbung einstufen kann und dies wiederum bestraft.

Weitere Möglichkeiten, um Backlinks zu generieren:

  • Schreiben Sie Medienmitteilungen und leiten Sie diese an Journalisten weiter.
  • Kommentieren Sie in Blogs und Foren.
  • Schreiben Sie Gastartikel in anderen Blogs.
  • Seien Sie auf Social Media aktiv.

Die gratis Tools OpenLinkprofiler oder Majestic berechnen in kürzester Zeit, wie viele Backlinks auf Ihre Website führen und schätzen deren Relevanz ein. Bitte beachten Sie, dass solche kostenlose Tools oftmals ungenaue Werte liefern. Wenn Sie HubSpot-User sind, raten wir Ihnen, das HubSpot Links Tool anzuschauen. Es listet alle Inbound Links auf und schätzt deren Authorität und SEO-Relevanz ein. Backlinks, die über einen gewissen Zeitrahmen natürlich und konstant gewachsen sind, haben einen positiveren Einfluss auf das Suchmaschinen-Ranking als veraltete Backlinks. 

Tipp 5: Integrieren Sie interne Links

Suchmaschinen unterscheiden grundsätzlich nicht, ob ein Link im Menü respektive in der Navigation oder im Text vorkommt. Schaffen Sie also interne Verlinkungen wo immer möglich.

Interne Links können beispielsweise vom Footer ausgehen. Analysieren Sie, welche Sites auf Ihrer Website die wichtigsten sind. Im Footer abgebildete Seiten werden von Suchmaschinen als relevant und wichtig eingestuft Die Chancen sind hoch, dass Suchmaschinen dies entschädigen. Zudem hilft ein Footer, die ganze Struktur einer Website besser zu verstehen, einzuordnen und zu navigieren.

Breadcrumbs – zu Deutsch „Brotkrümmel“ – sind interne Links, die Users helfen sollen, einfacher auf einer Website zu navigieren. Typischerweise stehen sie zwischen der Hauptnavigation und dem Inhalt. Breadcrumbs sind Pfadangaben und zeigen dem User genau an, wo er sich innerhalb der Website befindet. Ausserdem sind sie eine tolle Möglichkeit, um den Suchmaschinen die Struktur einer Website einfacher zu vermitteln.

Eine HTML-Sitemap im Footer hilft Website-Besuchern, effektiver zu navigieren. Wenn möglich soll die Sitemap nicht nur Links, sondern auch kurze Beschreibungen der Seitenstruktur abbilden.

Noch nicht genug? Tipps 6-10 folgen in Kürze...

Zugegeben. Wir sind erst in der Hälfte von den 10 versprochenen Tipps. Dennoch erlauben wir uns hier einen kurzen Break. Nicht, dass wir Ihnen nicht die volle Ladung gönnen würden. Sondern viel mehr, um Ihnen etwas Luft und Zeit zu verschaffen. Packen Sie die Dinge gleich noch heute an und setzen Sie die ersten fünf Tipps in die Praxis um. Die restlichen Tipps folgen in Kürze in unserem nächsten Blog-Artikel.

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