Was passiert, wenn man beim Bloggen schlapp macht.

Was passiert, wenn man beim Bloggen schlapp macht.

Wir bei Storylead lieben Inbound Marketing und Inbound Sales. Warum? Weil wir sehen, dass unsere Kunden damit messbar bessere Resultate erzielen. Und so testen wir auch dann und wann neue Inbound-Thesen an uns selbst, bevor wir’s mit unseren Kunden besprechen. Unsere aktuelle These: Wenn wir beim Bloggen und Social Media pausieren, gehen Traffic und Lead Flow zurück. Auf den ersten Blick klare Sache. Wer’s aber differenziert anschaut erkennt mehr…

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Zuerst einmal ein paar Worte der Klärung:

Erstens: Wir haben seit Anfang dieses Jahres nie komplett mit Bloggen oder mit dem Posten via Social Media aufgehört. Sondern lediglich im 2. Quartal unsere Zielfrequenz von 2 auf 1 Blog-Post pro Woche und unsere Social-Media-Postings auf rund die Hälfte des bisherigen Volumens reduziert. Zudem haben wir AdWords und LinkedIn Updates ganz auf Null runtergefahren.

Zweitens: Wir haben zeitgleich mit der Reduktion der Inbound-Marketing-Aktivitäten und -Frequenzen unsere eigenen Inbound Sales-Aktivitäten erhöht. Sprich wir haben uns gezielt auf “warme” Prospects fokussiert, die als Zielkunden für uns in Frage kommen und den Outreach dort forciert, statt darauf zu warten, bis wir über rein organische Kanäle neue Leads rein bekommen.

Auf einen Nenner zusammengefasst: wir haben unsere Ressourcen im Kernbereich Inbound Marketing reduziert und diese auf Inbound Sales-Aktivitäten umgelegt. Hier die Resultate:

Traffic

Hier sieht man sehr schön, wie unser Traffic langsam leicht ansteigt und im Laufe der Testphase langsam abflacht, bis sie im Juli dramatisch einbricht. Nicht gut!Visits_storylead_Jan_Jun_2016.jpg

Organische Leads

Mit dem Pausieren von Aktivitäten auf bezahlten Kanälen (AdWords und LinkedIn Sponsored Updates, in der Grafik rot), die uns bislang viele (teilweise qualifizierte) Leads gebracht hatten, haben wir auf einen Schlag rund 56% weniger Leads erhalten. Nicht gut!

Qualifizierte Leads

(via Inbound Sales Outreach): Mit der freigewordenen Zeit, die wir für Outreach und Inbound Sales Aktivitäten investieren konnten, haben wir in der Versuchsperiode 22 Sales-qualifizierte Leads dazu gewonnen - sprich potenzielle Kunden, mit denen wir aktuell in irgend einer Phase des Verkaufsgespräches stehen und 6 neue Kunden/Mandate abgeschlossen.Fazit hier: Sehr gut!

Was das für uns konkret heisst? Wenn uns fürs Marketing pro Monat 100 Stunden zur Verfügung stehen, und wir diese statt 100% in Inbound Marketing lieber je zur Hälfte in Inbound Marketing UND in Inbound-Sales investieren, so verliert man zwar Traffic, kann aber viele gute qualifizierte Leads gewinnen. Vor allem aber generiert man mehr Sales und Umsatz.

Doch aufgepasst - das ist nur die unmittelbare, kurzfristige Sicht. Denn aus Erfahrung wissen wir: Bloggen ist wie Joggen, wer schlapp macht, wird überholt.

Und das sehen wir anhand unserer SERP-Zahlen (Search Engine Results). Rangierten wir in unserem Zielmarkt für den Suchbegriff “Inbound Marketing Agentur” im Juni noch auf Rang 4, so sind wir aktuell bereits auf Rang 5 zurückgefallen. Andersrum: Wer beim Bloggen schlapp macht, muss sich nicht wundern, wenn er schnell überholt wird.

Was das Ganze für Sie heissen könnte:

  1. Falls Sie’s noch nicht tun: Bloggen Sie 2 x wöchentlich zu Themen, die für Ihre Kunden relevant sind.
  2. Posten Sie auf Social Kanälen regelmässig UND für Ihre Kunden sinnvolle Inhalte.
  3. Starten Sie heute noch mit Inbound Sales, um die Umsatz-Nadel zu bewegen.

Wir haben aus diesem Versuch gelernt, dass wir noch mehr Ressourcen investieren müssen. Sowohl im Bereich Inbound Marketing (mit Fokus auf Content und Blogging). Aber auch im Bereich Inbound Sales. Hier werden wir in den kommenden Monaten jemanden im Bereich Inbound Sales Development zusätzlich einstellen. Wenn Sie also jemand kennen, der sich als Inbound Sales Representative qualifizieren würde, dann freuen wir uns sehr auf diesen frischen “Lead”!

Auf gute Leads. Und mehr Sales!

PS: Wer sich Inbound Marketing und Inbound Sales vertieft annehmen will, für den haben wir hier unser neues Whitepaper zum Download bereit: Simplify Your Marketing!

 

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Bild-Quelle: canva.com