Inbound Marketing ist wie Kinder kriegen: Alles oder nichts!

Inbound Marketing ist wie Kinder kriegen: Alles oder nichts!

Als Vater zweier Kinder, möchte ich Inbound Marketing mal von einer ganz anderen Perspektive beleuchten, und zwar in einer offenen Art und Weise, wie es auf Geschäftsleitungs-Stufe selten passiert. Ich sage: Inbound Marketing ist zu wichtig, dass man’s nach den ersten Monaten schwacher Performance verwaisen lassen darf. Hier steht warum.

Inbound marketing - go all in or dont go at all @storylead

Aus meiner Erfahrung kommen Führungskräfte meist mit einem kurz- bis mittelfristigen Marketing-Horizont zu uns. Was ich damit meine ist, dass sie zwar genau wissen, was letztes Jahr nicht so wie erwartet funktioniert hat, aber nun keinen Schimmer haben, was jetzt zu tun ist.

Versuchen wir mal Inbound Marketing…

Vor diesem Hintergrund versuchen es viele mal mit Inbound Marketing. Der Begriff “versuchen” impliziert, dass man Inbound Marketing kurz probiert und dann schaut was passiert, ohne dabei eine langfristige Perspektive zu verfolgen. Das scheint mir vor dem Hintergrund immer knapper werdenden Marketing-Budgets doch zu wenig zielführend. Denn…

Oder doch lieber etwas anderes...

Leider ist dies der komplett falsche Ansatz. Ich kann zwar verstehen, dass die meisten einfach mal Dinge ausprobieren, weil dies der Weg ist, den man im Marketing seit den Anfängen verfolgt, sinngemäß: “Wir versuchen’s mal mit dieser SEO-Firma und dann schauen wir wie die’s packen”, “…dann bauen wir eine neue Website und schauen ob das etwas nützt.”, “… dann kaufen wir dieses E-Mail System und schauen ob’s funktioniert.“

Flickwerk Neukunden-Akquise

Doch am Ende liefert keiner dieser Ansätze oder Test-Ballone die erwarteten Resultate in der Neukunden-Akquise. Warum ich das weiß? Weil ich dies schon hundertfach gesehen habe und hundertfach versucht habe, Kunden von der Wirkungsweise eines verlässlichen Marketing Systems zu überzeugen - statt Marketing-Flickwerk zu betreiben.

Bevor ich auf die Vorzüge eines optimal funktionierenden Inbound Marketing- und Sales-Systems eingehe, zeige ich Ihnen hier ganz kurz warum diese isolierte Ansatz von „Probieren und nochmals Probieren“ nie und nimmer funktioniert.

Marketing ist viel zu wichtig, um’s den Marketing-Leuten zu überlassen

Marketing & Sales bilden das Rückgrat eines jeden Unternehmens. Es sind die einzigen Funktionen (zusammen mit Innovation), die Umsätze generieren. Alles andere sind nichts als Kosten. Dennoch kriegen beide Funktionen wenig Aufmerksamkeit, wenn es darum geht, den Markt nachhaltig und mit System zu bearbeiten.

Marketing hat zu wenig Management Attention

Legal, Compliance, HR - alles frisst wertvolle Management-Attention. Und so wird Marketing noch immer als Kostenfaktor betrachtet. Es ist die erste Funktion, die von Sparmassnahmen hart angetroffen wird, wenn die Umsatzkurven abflachen.

Auf der anderen Seite wird der Vertrieb als notwendiges Übel betrachtet. Verkaufs- und Vertriebs-Mitarbeiter sind aus Sicht des Marketings schwierig zu kontrollieren und sie werden aus Sicht der anderen viel zu teuer bezahlt für das, was sie tun.

Klingt das irgendwie vertraut?

Wenn man jedoch Sales und Marketing als den Motor anschaut, der das Geschäft und somit auch das Wachstum vorantreibt, dann würden die meisten diese Maschine, dieses System fortwährend optimieren, verbessern und danach schauen, dass dieses System immer rund läuft und den „Karren“ mit Vollgas zieht.

Auf einen Nenner: Sie würden weder Marketing noch Sales als Kostenfaktor sondern als wertvolle Investition betrachten.

Inbound Marketing & Sales = Umsatz-Motor

Inbound Marketing & Sales bieten jedem Unternehmen erstmals eine einmalige Gelegenheit Marketing & Sales als System und somit als Motor für den Erfolg eines jeden Unternehmens zu nutzen.

Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass Tools, Techniken, Leute, Unternehmen, Software und Skills zusammenkommen, um einen Wettbewerbsvorteil zu kreieren - um neue Werte zu schaffen und um ein verlässliches, skalierbares, repetierbares und zielführendes System zu bauen, das neue Leads und frischen Umsatz für Ihr Unternehmen generiert.

Wenn man’s denn nur so sähe, wie wir…

Inbound Marketing ist ein Marathon, kein Sprint.

Als Inbound Marketer kämpft man aber gegen so manche Windmühle: Grauhaarige Marketing-Verantwortliche, welche die Halbwertszeit ihres Marketing-Wissens überschätzen. Sales-Verantwortliche, die Marketing als Prospekt- und Broschüren-Abteilung brandmarken. Und Führungskräfte aller Stufen, die im Quartals-Staccato Resultate sehen wollen (auch von Inbound). Denn, was die Nadel nicht bewegt kommt nicht auf die Agenda.

Ich will morgen Resultate sehen!

Führungskräfte fragen: Kann man mit Inbound Marketing bemerkenswerte Resultate in nur 2 Tagen, zwei Wochen oder zwei Monaten erreichen? Die Antwort ist klar nein. Was ich vorher beschrieben habe, das Bauen dieses Systems, dauert Jahre. Jahre harter Arbeit mit dem Optimieren von Prozessen, dem Bau und der Verbesserung des Systems bis alles rund läuft. Gibt es kurz nach dem Start erste Anzeichen des Erfolgs? Ja, diese werden nach rund 6 Monaten erkennbar. Vergleichbar mit den ersten Schritten eines Babys…

Inbound Marketing ist wie Kinder kriegen: Ja oder nein?

Diese Hinwendung, diese Investition, dieser Aufwand zu Gunsten des Inbound Marketings - das alles ist mehr ein Marathon als ein Sprint. Es ist wie wenn man als Ehepaar die Entscheidung trifft, Kinder zu haben oder eben nicht: Hat man sich erst Mal für Kinder (oder für Inbound Marketing) entschieden, geht man “all in” ohne wenn und aber. Und man bleibt dabei.

Inbound - bringt nix, lassen wir’s sein…

Viele die „Inbound Marketing mal versuchen“ hören aber nach ein paar Wochen oder Monaten auf, weil die messbaren Resultate nach „Q1“ fehlen. Sie kehren dann zum “alten Marketing-Leben” zurück und lassen ihr neugeborenes Kind verwaisen. Ein kapitaler Fehler. Warum?

Kinder - bringen viel, stehen wir’s durch…

Wenn man sich für Kinder entscheidet, dann freut man sich an den ersten Erfolgsmomenten, den ersten kleinen Schritten, dem ersten Pieps, dem ersten Gespräch, dem Heranwachsen und vielem mehr. Man muss aber auch gemeinsam durch die Tiefs und Täler der Tränen schreiten. Die Pubertät, Liebeskummer, Trennung etc. Denn das kommt ganz bestimmt. Eltern geben ihre Kinder niemals auf.

Auf einen Nenner. Inbound Marketing ist wie Kinder kriegen: Man will’s voll oder lässt’s ganz.

Und wofür entscheiden Sie sich?

Sofort-Umsetzungs-Tipp: Stellen Sie sich folgende Frage: „Wenn ich auf Inbound Marketing setze - wie stelle ich sicher, dass ich immer dran bleibe, auch wenn die kurzfristigen Resultate ausbleiben?“