Ihre Website ist zu wichtig um nur ein weiteres Marketing-Tool zu sein!

Ihre Website ist zu wichtig um nur ein weiteres Marketing-Tool zu sein!

Ihre alte Website hat ausgedient? Ein Website Redesign steht an? Wir empfehlen Ihnen: Verfolgen Sie den Growth Driven Design Ansatz. Growth Driven Design ist die Zukunft des Web Designs. Nach einen schnellen Relaunch wird Ihre Website laufend optimiert und aufgrund von datengestützten Entscheiden kontinuierlich verbessert. Ein iterativer, kostengünstiger und vor allem effizienter Prozess. In diesem Blog Post erklären wir Ihnen den Ansatz und zeigen auf, warum Ihre Website zu wichtig ist, um nur ein stinknormales Marketing Tool zu sein. 

Growth Driven Design Storylead

Wir wollen nichts beschönigen. Website Redesigns sind frustrierend. Sie sind nervenaufreibend, zeitintensiv und kosten eine Menge Geld. Meistens zu viel Geld. Denn traditionelle Website Redesigns oder Website Relaunch Prozesse sind in der Regel GROSSE (!) Sonderprojekte. Sie sind verbunden mit umständlichen Agenturausschreibungen, unproduktiven Besprechungen, unzähligen Anpassungs- und Korrekturrunden sowie nervenauftreibenden Diskussionen über Content, Layout, Struktur, Features, etc.

Traditionelles Web Design - wie es wirklich ist

Nachdem sich also Marketing Teams für eine Agentur und das Design entschieden hatten, alle Wünsche und Erwartungen erfasst wurden, gings beim traditionellen Web Design ab ans Programmieren und Erstellen der neuen Website. Drei - oft auch mehr - Monate später stand sie dann: die neue Website. 

Ende.

Ende gut - alles gut? Nicht wirklich.

Tatsache ist, dass Marketing-Teams oft erst nach dem Relaunch realisieren, was alles noch hätte angepasst und optimiert werden sollen; was tatsächlich neue Besucher anzieht, was die Conversion erhöht oder was Besucher davon abhält, auf der Website zu surfen. Für Anpassungen ist es dann aber meist zu spät.

Dieser Prozess des traditionellen Web Designs hat bis anhin mehr oder weniger funktioniert. Beim klassischen Web Design wurde derjenige Prozess verfolgt, der funktionieren sollte, um Wünsche und Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Oft entschied das Bauchgefühl ("Dieser Call-to-Action würde hier doch noch toll aussehen" oder "Da sollte noch ein Bild hin"). Wir finden: Eine solche Vorgehensweise hat ausgedient und Growth Driven Design ist die Zukunft. Denn Growth Driven Design verfolgt denjenigen Ansatz, der funktionieren wird. Hier werden keine Annahmen getroffen - hier werden datengestützte Entscheide gefällt und rasch umgesetzt. 

Bevor Sie Ihrem Chef nun von diesem neuen Web Development Ansatz erzählen und ihn davon überzeugen, sollten Sie folgende zentrale Frage beantworten können:

Was ist Growth Driven Design?

Growth Driven Design (kurz: GDD) ist ein neuer, smarter Ansatz des Web Designs, geprägt durch Luke Sommerfield von HubSpot. Beim GDD ist das Vorgehen iterativ, lösungs- und nutzerorientiert und sehr stark an vordefinierten Zielen ausgerichtet. Die oben erwähnten Risiken werden minimiert, indem A) konkrete Ziele gesetzt werden, B) die Website schnell gelauncht wird und C) diese laufend getestet, analysiert und angepasst wird. 

Wir unterscheiden drei Phasen.

Phase 1: Website Strategie erstellen

Diese Phase unterscheidet sich nicht gross zum klassischen Web Design Prozess. Hier gilt es primär darum, sich basierend auf einer gründlichen Analyse der bestehenden Website SMARTE Ziele zu setzen. Dazu empfehlen wir Ihnen zuerst, zu forschen, zu beobachten, zu analysieren:

  • Wie ticken Ihre Besucher?
  • Wo klicken Sie hin?
  • Wann und warum klicken sie weg?
  • Was zieht sie an?
  • Welche Conversion-Elemente funktionieren, welche nicht?
  • uvm.

Analysieren Sie hierzu den Status Quo Ihrer Website auf Google Analytics, führen Sie Interviews oder machen Sie On-Page Umfragen. Dazu existieren unzählige Analyse-Tools. Wir bei Storylead nutzen HotJar - ein einfaches und in der Basic-Version kostenfreies All-in-One Analyse-& Feedback Tool. Neben Heatmap-Analysen lassen sich Funnels aufbauen, kleine Umfragen gestalten (auch wir haben eine Mini-Umfrage erstellt, wir freuen uns über jedes Feedback!) und vieles mehr. 

Weiter empfehlen sich "Journey Mappings": Bei Journey Mappings soll herausgefunden werden wie Ihre Buyer Persona ihre Informationen beschafft und wie sie sich typischerweise verhält und informiert. Während dieser gesamten "Reise" besorgt sich die Buyer Persona Informationen auf Ihrer Website, schliesst einen Kauf oder Deal mit Ihnen ab und informiert sich über diesen Kauf hinweg weiter. Journey Maps beinhalten alle Interaktionen mit Ihrer Firma. Sie können diese Journey Mappings z.B. mit Post-its aufzeichnen und in die Beschreibung Ihrer Buyer Persona integrieren. 

Das Ziel von Journey Mapping: Diejenigen Bereiche auf Ihrer Website und Ihrem Blog identifizieren, die einen Mehrwert für Ihre Buyer Persona bieten. 

Alle Ziele sind gesetzt, alle Analyse-Tools und Quellen studiert und somit alle Ihre Learnings zusammengetragen? Super! Formulieren Sie nun Ihre Website-Strategie:

  • Seitenarchitektur definieren
  • Key Funktionen bestimmen
  • Sprachregelungen und Positionierung erfassen und abgrenzen
  • Branding-Guidelines verfolgen

Nachdem diese auf den User fokussierte "globale" Website Strategie steht, können spezifischere Unter-Strategien entwickelt werden, z.B. zur On-Page SEO oder zur Mobile-, Social Media oder Inbound-Links Strategie.

Das Resultat von Phase 1: Die Website-Wunschliste

Nun haben wir ein gutes Verständnis von unserem Publikum, nun können wir die Wunschliste erstellen. In einer Brainstorming-Session werden diese gesammelt. Im Vergleich zum traditionellen Web Design geht es nachher aber nicht darum, möglichst alle Inputs mitaufzunehmen und gleich umzusetzen. Der grosse Unterschied: Es werden nur die Wünsche berücksichtigt, welche einen wesentlichen Einfluss auf unsere Ziele haben. 

Der Ansatz oder viel mehr die Frage hier - analog dem Pareto-Prinzip:

Welche 20% der in der Wunschliste aufgeführten Massnahmen haben die grösste Wirkung und bringen Website sowie Firma am meisten voran?

Denn genau diese 20% - und auch wirklich nur diese 20% - werden in der ersten Phase realisiert. Die restlichen 80% werden aber nicht für immer aufs Eis gelegt. Später können diese wieder aufgenommen und z.B. 3 Monate nach dem Launch der Website realisiert werden.

 

GDD vs Traditional Web Design.pngPhase 2: Launch Pad Website aufsetzen

In dieser Phase geht es im Wesentlichen darum, schnell eine Website zu bauen, welche A) besser aussieht und B) besser performt als die jetzige. Aber aufgepasst: Sie ist kein finales Produkt. Die Launch Pad Website ist vielmehr das Fundament, auf dem aufgebaut und optimiert wird. 

Sie fragen sich nun vielleicht: "Eine halbfertige Website schnell launchen und trotzdem die Erwartungen unserer Besucher erfüllen - wie soll das gehen?". Wir sagen: Es kann, es wird gehen. Denn im Gegensatz zum traditionellen Web Design treffen Sie keine Annahmen, programmieren Sie nicht monatelang bis dann endlich, am Tag X, die Website steht. Nein, auf der Launch Pad Website interagieren bereits "echte" Personen mit Ihrer Website. Daten werden gesammelt. Und genau diese Daten helfen Ihnen, Entscheide zu lenken, Ihre Annahmen zu validieren und unsere Website so aufzubauen, wie es Ihr Publikum schätzt. Denn die "echten" Besucher sind Ihre härtesten Kritiker, aber auch Ihre wertvollste Quelle. 

Nun, da Ihre Website live ist gilt es, Besucher-Daten zu sammeln und diese Daten zu nutzen um Ihre Website weiter zu optimieren, zu analysieren, weiterzuentwickeln um innovativ zu bleiben. 

Phase 3: Kontinuierliche Verbesserung

Website gelauncht? Nun heisst's Lernen und Optimieren. Bevor Sie gleich loslegen und möglichst alle Seiten optimieren wollen, ein wichtiger Tipp: Fokussieren Sie sich erst auf einen Aspekt der Website, den Sie verbessern möchten. Es gibt wahrscheinlich tausende von Optionen - wie finden Sie nun derjenige zentrale Aspekt, der zählt?

Luke Summerfield schlägt hier die Website Hierarchie als Entscheidungskriterium vor. Ziehen Sie hierzu bei jeder Website Page analog der Website Hierarchie folgende Aspekte in Betracht:

  • Publikum 
  • Mehrwert 
  • Usability 
  • Conversion Rate Optimierung 
  • "Stickiness" 
  • Personalisierung  
  • Assets 
  • Promoters 

Mehr Informationen zu diesen "Focus Metrics" finden Sie auf der offiziellen Growth Driven Design Website. 

Und nun heisst es: Planen, Bauen, Testen, Lernen, Transferieren... und Repetieren!

Die Inbound Wachstums-Maschine

Die aus unserer Sicht drei zentralen Vorteile von Growth Driven Design sind:

  • Minimieren von Risiken durch eine verkürzte Zeit bis zum Launch und dem Fokus auf die tatsächlichen Impacts 
  • Kontinuierliches Lernen und Verbessern
  • Durch das Lernen von "echten" Besuchern können Sie auch die Prozesse von Marketing und Sales verbessern & vice versa

Möchten Sie mehr zu GDD erfahren? Diese Infografik gibt Ihnen einen raschen Überblick, was die Unterschiede der klassischen Website zur neuen "Inbound Growth Machine" sind - zum Studieren, zum darauf Aufbauen oder um Ihren Vorgesetzten von GDD zu überzeugen.

Viel Erfolg!

Growth Driven Design Storylead

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PS: Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie gleich mit GDD beginnen? Oder haben Sie bereits Erfahrungen mit GDD? Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Inputs in untenstehendes Kommentarfeld. Wir sind gespannt!