500 vs. 5'000 Subscriber - Warum weniger manchmal mehr ist

500 vs. 5'000 Subscriber - Warum weniger manchmal mehr ist

Je mehr Subscriber umso besser... Jein! Die Höhe Ihrer Subscriber kann täuschen. Jeder, der nur auf eine hohe Anzahl achtet, sollte sich dringend mit der Qualität seiner Subscriber beschäftigen. Sind nun 5'000, teils passive Subscriber, oder lediglich 500, dafür begeisterte Subscriber besser? Ich bin ganz klar für die 500 begeisterten Subscriber! Warum, das zeige ich Ihnen in diesem Post auf. Und, was GDPR damit zu tun hat.

Subscriber

Subscribers sind Kontakte, die sich dazu entschlossen haben, eine Beziehung mit Ihnen einzugehen, aber lediglich via E-Mail. Normalerweise sind diese Kontakte Blog- oder Newsletter-Abonnenten.

Das Ziel ist, diese Subscriber in Leads umzuwandeln, um so mehr Kontaktinformationen zu sammeln und nicht nur die Erlaubnis zu haben, sie via E-Mail zu kontaktieren. 

Lifecycle Stages

Subscribers befinden sich an erster Stelle der Lifecycle Stages eines Kontaktes. Anhand des Lifecycle Stages können Sie Ihren Kontakte kategorisieren und es hilft Ihnen herauszufinden, in welcher Stufe ein bestimmter Kontakt sich gerade in Ihrem Marketing- und Vertriebsprozessen befindet. So wissen Sie auch, wann ein Lead bereit ist, vom Marketing in den Vertrieb übergeben zu werden.

Lifecycle Stages


Warum nur 500 Subscriber, wenn ich auch 5'000 haben könnte...

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, sagt die Höhe der Subscriber nicht zwingend aus, wie gut und relevant Ihr Content, verpackt in Newslettern oder Blog Posts, ist. Nur wenn Sie Ihre Subscribers 'sauber' gewonnen habe, dann können Sie auf die Anzahl setzen und sich an dieser messen.

Und genau hier liegt der Schlüssel, weshalb ich lieber nur die 500, dafür treuen Subscriber habe. Und nicht 5'000, wovon sicher die Hälfte oder mehr nur passive Subscriber sind.

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500 begeisterte Subscriber, welche selber das Commitment gegeben haben, dass Sie sie via E-Mail kontaktieren dürfen, sind definitiv mehr Wert als Subscriber, bei welchen Ihre E-Mails direkt im Spam Ordner landen und sie diese auch als solche wahrnehmen. Was bringt Ihnen ein Subscriber, der Ihre E-Mails immer direkt löscht, da sie für ihn nicht relevant sind?! 

6 Vorteile von 'sauber' gewonnen Subscriber

  1. Ihre Open & Click Rate wird nicht mehr durch passive Subscriber verfälscht.
  2. Die Anzahl Ihrer Subscriber ist aussagekräftig, Sie können sich an dieser messen und
  3. Ihre Marketing Kampagnen lassen sich genauer analysieren.
  4. Sie verärgern nicht Ihre Kontakte, durch das 'Zumüllen' mit E-Mails, welche für sie nicht relevant sind.
  5. Sie bringen Ihre Kontakte dank hilfreichem Inhalt immer näher an Ihre Firma / Ihr Produkt heran
  6. und können am Ende vielleicht einen erfolgreichen Deal abschliessen.

Und genau das ist das Ziel. Ihre Subscriber durch relevanten Content immer einen Schritt weiter auf ihrer Buyer's Journey zu bringen, so dass sie am Ende zu Ihren Kunden werden. Das erreichen Sie nur, wenn Ihre Subscriber Ihren Content auch als hilfreich und relevant empfinden. Und sie den Content auch erhalten möchten!

Kleiner Denkanstoss am Rande: Vergessen Sie nicht, Content, den Sie als relevant einstufen, muss noch lange nicht auch für Ihre Subscriber relevant sein...

So gewinnen Sie dank GDPR treue Subscriber

Setzen Sie die GDPR-Settings von Anfang an richtig in Ihrem Tool um. Sie werden sich so eine Menge Arbeit sparen.

  • Legen Sie fest, mit welchen z.B. Communication Subscription Types Sie mit Ihren Kontakten kommunizieren dürfen (Marketing, Sales, Service, Newsletter, Blog, etc.)
  • Müssen Ihnen Ihre Kontakte eine implizite oder explizite Erlaubnis erteilen, dass Sie ihre Daten speichern und weiterverwenden dürfen?
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Subscriber auch wirklich nur den von ihnen selber abonnierten Blog oder Newsletter erhalten und keine weiteren, auf anderem Inhalt basierende E-Mails
  • Wenn gewünscht oder notwendig, setzen Sie Double Opt-in E-Mails nach Anmeldung für den Blog oder Newsletter auf
  • etc.

Wenn Sie Ihre Kontakte GDPR-konform speichern und anschreiben, dann sind Sie nicht nur auf der sicheren Seite, sondern Sie machen Ihren Kontakte eine Freude. Denn er oder sie erhält nur, was gewünscht ist und interessiert. 

Wenn Sie sich daran halten, wird Ihre Subscriberzahl stetig wachsen. Vielleicht nicht im Tempo, wie wenn Sie einfach Listen importieren, aber Sie können danach stolz und mit gutem Gewissen sagen, dass Sie treue Subscriber haben, welche sich für Ihre Firma, Ihr Produkt oder Ihren Service interessieren. Und das ist doch viel aussagekräftiger als irgendwelche Subscriber, die eigentlich schon lange keine mehr sind.

Warum Ihnen Listen zu importieren nicht viel bringt

Leider gibt es immer noch Firmen, welche einfach irgendwelche Kontaktlisten in ihr CRM importieren und diese Kontakte mit E-Mails, Werbung, etc. angehen. Dass dies nicht wirklich GDPR-konform ist, ist ja logisch. Dennoch kommen Viele davon nicht los. Klar ist es einfacher, die Anzahl an Kontakten oder Subscriber via Import zu erhöhen. Doch das bringt Ihnen nichts! Sie kennen diese Kontakte nicht, wissen also gar nicht, für was sie sich interessieren und können sie dementsprechend gar nicht mit relevantem Content und personalisiert anschreiben.

Zudem beeinflussen solche Importe die Qualität in Ihrem CRM enorm. Und da taucht dann bereits das nächste Problem auf... Das CRM ist der Schlüssel für die erfolgreiche Kommunikation mit Ihren Kontakten. Schauen Sie, dass Ihr CRM gepflegt wird!

Erfahren Sie hier 7 Tipps und Tricks rund um Ihr CRM.

Sind Sie nun bereit, die Qualität Ihrer Subscriber zu erhöhen? 

Wenn Sie die GDPR Settings nicht bereits zu Beginn sauber aufgesetzt haben, dann braucht es nachträglich Bereinigungsaktionen. Diese können in verschiedenen Formen durchgeführt werden. Hier einige Beispiele:

  1. Commitment abholen:

    Setzen Sie eine E-Mail-Kampagne auf, mit welcher Sie alle Ihre Subscriber anschreiben und sie direkt fragen, ob sie weiterhin Blog Post Updates oder Newsletter erhalten möchten. Wer sein Commitment abgibt, bleibt in der Subscriber Liste, wer nicht möchte, wird entfernt. Und damit meine ich nicht, einfach in eine andere Liste verschieben, sondern löschen!
  2. Unengaged contacts:

    Entfernen Sie sogenannte unengaged contacts aus Ihrer Subscriber Liste. Behalten Sie nur aktive Subscriber.
  3. Bounces:

    Genau gleich wie die unengaged contacts, sollten Sie auch bounced Subscriber aus Ihrer Subscriber Liste entfernen. Wenn Sie genug Ressourcen zur Verfügung haben, können Sie auch die Bounces bereinigen, in dem Sie versuchen, direkt vom Kontakt seine neue E-Mail Adresse zu erhalten. Aber Achtung: Sie dürfen nicht einfach die neue E-Mail Adresse auf dem Kontakt hinterlegen und ihn weiter per E-Mail anschreiben! Er hat Ihnen für diese neue E-Mail Adresse nicht die Erlaubnis gegeben, dass Sie ihn kontaktieren dürfen.

Wie auch immer Sie die Bereinigung handhaben, ich kann Ihnen nur ans Herz legen, die Qualität Ihrer Subscriber mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht gleich heute, damit Sie im 2020 mit einer sauberen Subscriber List starten können ;).

Gerne helfen wir Ihnen auch dabei! Kontaktieren Sie uns und wir bringen zusammen mit Ihnen Ihre Subscriberzahl auf ein neues Level!

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